Reisetermin:
22. Okt. – 4. Nov. 2018
Ihre Ferienbegleitung:
Sonja Bolliger & Thomas Kreis
Reiseart:
Rund- und Erlebnisreisen

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Israel 70 Jahre jung - Erlebnisreise mit Ha'Tikva

Israel 70 Jahre jung – Grund zum Feiern

Liebe Israelfreunde

Im Frühjahr 2018 wird Israel 70 Jahre jung – wenn das kein Grund zur Freude, zum Feiern und für eine Reise nach Israel ist! Gratulieren und jubeln kann man, so finden wir, das ganze Jahr – wir besuchen das Land im Herbst, wenn die grossen Touristenströme abgeebbt sind und uns herrlich angenehmes Reisewetter erwartet. Die ganze Landschaft wird von der Sonne in sanftes warmes Licht eingebettet, Jerusalem und die Wüste erstrahlen so golden wie nie – eine Wohltat für Auge und Herz!

Wir bieten Ihnen eine spannende, erlebnisreiche Tour durchs ganze Land, stehen an allen vier Meeren und besuchen die drei wichtigsten Städte Israels. Nebst biblischen Orten und historischen Stätten haben wir viel einzigartige Natur und vor allem interessante und berührende Begegnungen mit Menschen auf dem Programm, die besondere Einblicke verheissen. Bekanntes wechselt mit Neuem ab, belebende Geschäftigkeit weicht hin und wieder Momenten der Ruhe – eine erfrischende Mischung für alle, wobei sogar Israelkenner noch viel Spannendes entdecken können. Dabei fehlen natürlich auch biblische Inputs und eine fröhliche und unkomplizierte Gemeinschaft nicht.

Haben Sie Lust mit uns zu feiern? Dann zögern Sie nicht, sich sofort anzumelden – wir freuen uns darauf, gerade mit Ihnen das einzigartige Israel zu besuchen und zu entdecken, für dieses Land und Volk zu danken und es zu segnen.

Herzlichst Shalom und bis bald
Sonja Bolliger und Thomas Kreis

1. Tag | Montag | 22. Oktober 2018
Zürich – Tel Aviv – Netanya

Linienflug mit der israelischen Airline EL AL nach Tel Aviv. Begrüssung mit einem herzlichen Shalom durch unseren Reiseleiter. Wir verlassen Tel Aviv und fahren nach Netanya ans Mittelmeer. Abendessen und Übernachtung im sehr schönen Hotel Seasons, das direkt am Meer liegt.

2. Tag | Dienstag | 23. Oktober 2018
Tel Aviv – Rechovot – Jaffa

Am Morgen fahren wir ins Zentrum von Tel Aviv. Ein Markenzeichen der Stadt sind die drei Wolkenkratzer Azrieli. Vom obersten Stock des runden Turmes blicken wir in 360° auf Israels grössten Ballungsraum. Anschliessend werden wir durch die Unabhängigkeitshalle am Rothschild Boulevard geführt, in der die Staatsproklamation stattfand. Der Besuch versetzt uns zurück in die dramatischen Tage der Staatsgründung vor 70 Jahren. In der Stadt Rechovot besichtigen wir den Sliq. So wurden die provisorischen Waffenschmieden genannt, die die Juden während der britischen Mandatszeit im Untergrund versteckt hielten. Die Sliqs waren für die spätere Selbstverteidigung der Juden im Unabhängigkeitskrieg entscheidend. Weiterfahrt nach Jaffa. Es ist der «Hafen Jerusalems», an dem der Prophet Jona ins Boot stieg, das Zedernholz für den Tempelbau ankam und Petrus die Vision des leinenen Tuches erlebte. Vom antiken Ansiedlungshügel, umrahmt von Palmen, blicken wir auf die gesamte Skyline Tel Avivs und das türkisblaue Meer. Wir laufen über die hölzerne «Wishing Bridge». Die Legende besagt, dass viele dort geäusserte Wünsche in Erfüllung gehen… Rückfahrt ins Hotel nach Netanya.

3. Tag | Mittwoch | 24. Oktober 2018
Kibbuz Ein Shemer – Grenzschutzeinheit Magav – Cäsarea Maritima

Der Kibbuz Ein Shemer ist dank des Engagements einiger seiner Mitglieder eine der Keimzellen der Denkmalschutzbewegung in Israel. Im «Hof der Ersten» werden wir einen kurzen Abschnitt mit dem renovierten Zug aus türkischer Zeit fahren und mit der Ölpresse dürfen wir anschliessend selbst Olivenöl herstellen (gemäss Verfügbarkeit). Danach besuchen wir eine Einheit des israelischen Grenzschutzes Magav in Nitzanei Oz an der Grenze zum palästinensischen Autonomiegebiet und verbringen die Mittagszeit mit ihnen. Am Nachmittag erreichen wir Cäsarea Maritima, Sitz des römischen Prokurators im 1. Jhd. n. Chr. Der Apostel Paulus ist durch diesen Hafen mehrfach gereist und wurde hier auch zwei Jahre gefangen gehalten. Rückfahrt ins Hotel nach Netanya.

4. Tag | Donnerstag | 25. Oktober 2018
Eben Ezer – Karmel – Safed – Berg Adir – See Genezareth

Wir starten den Tag mit einem kurzen Besuch im Eben Ezer Heim, einem messianischen Haus für Senioren. Fahrt auf den Berg Karmel, wo sich uns ein herrlicher Ausblick auf die gesamte Mittelmeerbucht und die Bahaigärten bietet. Anschliessend geht es durchs liebliche Galiläa zur Stadt Safed, die seit dem 16. Jhd. n. Chr. ein wichtiges Zentrum des rabbinischen Judentums ist. Wir schlendern durch die malerischen Gassen der Altstadt, schauen den verschiedenen Künstlern über die Schulter und besichtigen eine Synagoge. Den Tag beschliessen wir mit einem besonders schönen Panorama vom Berg Adir. Von hier aus sehen wir weite Teile des Südlibanon sowie Obergaliläas. Weiterfahrt zu unserer nächsten Unterkunft im Kibbuz Maagan am See Genezareth.

5. Tag | Freitag | 26. Oktober 2018
Hula-Naturreservat – Golan-Höhen – Weindegustation

Die Morgenstunden verbringen wir am Hulasee. Das ehemalige Malariagebiet ist heute ein schönes Naturreservat. Auf Gruppenvelos (5 Personen pro Velo, Alternative mit kleinem Golfwagen ist möglich) erkunden wir, sanft in die Pedale tretend und mit viel Spass, die Flora und Fauna dieses ökologisch wichtigen Feuchtgebietes. Am Nachmittag fahren wir auf die Golanhöhen. In den letzten Jahren entwickelte sich das Hochplateau zu einem bekannten Weinbaugebiet. Während einer Degustation in der Assaf Winery lernen wir einige dieser feinen Tropfen kennen. Vom Berg Bental, einem ehemaligen Militärposten, bietet sich uns eine beeindruckende Sicht nach Syrien. Rückfahrt ins Kibbuz-Hotel am See Genezareth.

6. Tag | Samstag | 27. Oktober 2018
See Genezareth – Kleine Wanderung – Freier Nachmittag am See

Auf dem Berg der Seligpreisungen beginnen wir den Tag, führen uns zentrale Aspekte der Bergpredigt vor Augen und geniessen die friedliche Shabbat-Ruhe während einer kleinen Wanderung hinunter zum Seeufer. Anschliessend besuchen wir in Tabgha die Brotvermehrungskirche mit dem bekannten Mosaik. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in unserem Kibbuz am See, nach Möglichkeit geniessen wir dort ein gemeinsames Picknick. Die schöne Anlage lädt zum Spazieren, Baden oder einfach auch nur zum gemütlichen Sitzen und Austauschen ein.

In den kommenden Tagen planen wir einen Besuch bei einer Einheit der IDF, um noch mehr aus dem Leben dieser jungen Soldaten zu erfahren. Ort und Zeit dieser Treffen sind von verschiedenen Faktoren abhängig – darum nähere Angaben dazu erst während der Reise.

7. Tag | Sonntag | 28. Oktober 2018
Kibbuz Gesher – Naharayim Park – Erlebnis Judäische Wüste mit Jeeptour

Heute verlassen wir Galiläa. Im Jordantal erreichen wir die historische Stelle des Kibbuz Gesher. In einer Multimediashow werden wir einiges erfahren über das ehrgeizige Projekt eines hydraulischen Kraftwerkes, das jüdische Pioniere hier bereits in den 1920er Jahren bauten und das sich auf jordanischem Boden befindet. Kibbuz Gesher ist zudem der erste Kibbuz, der ein Kinderhaus vollständig restauriert hat. Die Ausstellung zeigt uns vieles über den früheren Brauch, den Nachwuchs im Kinderhaus grosszuziehen. Einige Schritte führen uns bis zum Grenzzaun zu Jordanien. Nachdem das Tor für uns geöffnet wird, dürfen wir bis zum naturbelassenen Steilufer des Jordans gehen. Unsere nächste Unterkunft, Kibbuz Ramat Rachel bei Jerusalem, möchten wir diesmal auf eine besondere Art erreichen. Mit Jeeps fahren wir quer durch die Judäische Wüste! Ein einzigartiges Abenteuer, das uns den Übergang von der kargen Wüste ins Grüne besonders deutlich vor Augen führt und erleben lässt!

8. Tag | Montag | 29. Oktober 2018
Jerusalem – Ölberg – Kloster Mar Maroun – Klagemauer – Gartengrab – Light- und Soundshow

Vom Ölberg, mit grandiosem Ausblick auf die Mauern der Altstadt und den Tempelplatz, gelangen wir hinunter zum Garten Gethsemane, mit seinen mehr als 2000 Jahre alten Olivenbäumen. Anschliessend geniessen wir vom Dach des Klosters Mar Maroun einen nicht minder grandiosen Blick über die Stadt. Wir spazieren durch das Jüdische Viertel bis zur Klagemauer, wo wir Juden bei ihren täglichen Gebeten antreffen und die besondere Atmosphäre dieses Ortes auf uns wirken lassen. Danach Besuch des «stillen Gartens voller Blumen» – mit Golgathahügel und einem Grab im ursprünglichen Zustand. Nach dem Abendessen werden wir die einmalige Light- und Soundshow in der Davidszitadelle besuchen. Hier wird mit Hilfe modernster Technik auf kunstvolle Art eine Reise durch die Epochen Jerusalems dargestellt – ein Genuss für Augen und Ohren!

9. Tag | Dienstag | 30. Oktober 2018
Munitionshügel mit Zeitzeugen – Mahane Yehuda – Freizeit

Givat HaTachmoshet ist einer der ersten Orte, an den man in Israel denkt, wenn man über den Sechstagekrieg spricht. Vor Ort werden wir einiges über die Schlacht aus dem Jahr 1967 hören. Sofern möglich, werden wir hier einen Zeitzeugen treffen, der uns seine Erlebnisse schildert. Anschliessend besuchen wir in Jerusalem den farbenfrohen Mahane Yehuda Markt, der uns mit all den Gerüchen und mit dem ganzen Treiben in seinen Bann zieht. Wir geniessen an unserem letzten Tag in Jerusalem auch ausreichend freie Zeit in der Ben Yehuda Strasse – einer Fussgängerzone Jerusalems. Für heute Abend ist ein Besuch bei Tal vorgesehen (nach Verfügbarkeit), einem Kommandanten einer Spezialeinheit der IDF. Bei ihm erleben wir israelische Gastfreundschaft und nehmen teil an seinem Alltag.

10. Tag | Mittwoch | 31. Oktober 2018
Kfar Etzion – Krokustrail – Totes Meer

Nach dem Morgenessen verlassen wir Jerusalem und fahren nach Kfar Etzion. Die neue Multimediashow wird uns die besondere Geschichte des bekanntesten jüdischen Siedlungsblocks im Westjordanland «Gush Etzion» erzählen. Die Weiterfahrt erfolgt auf sehr schöner Strecke quer durch Judäa. In dieser Gegend versteckte sich David vor König Saul und lernte seine zweite Frau Abigail kennen. Am biblischen Zif vorbei fahren wir bis zum Aussichtspunkt der Erzväter in der Siedlung Carmel, wo wir einen atemberaubenden Blick auf die Wüste Maon bis zum Toten Meer geniessen. Im Yatir-Wald, am Rande der Wüste, ist der Herbst die beste Jahreszeit, die Blüte der einheimischen Herbstgoldbecher, auch Goldkrokusse (Sternbergia clusiana) genannt, zu sehen. Wir unternehmen einen Spaziergang inmitten der blühenden Pracht. Weiterfahrt bis zum Hotel in Ein Bokek am Toten Meer.

11. Tag | Donnerstag | 1. November 2018
Baden im Toten Meer oder Wanderung – Kibbuz Ketura – Yotvata – Eilat

Heute testen wir beim entspannten Baden in Ein Bokek, ob das Tote Meer auch wirklich hält, was es verspricht. Wir lassen uns bei warmen Temperaturen vom Salzwasser tragen, mit Blick auf die Berge Jordaniens. Wer lieber eine weniger bekannte Gegend entdecken will, kann zur Kurzwanderung durch das abgelegene Prazim-Tal in der Wüste aufbrechen. Danach verlassen wir alle gemeinsam das Hotel und fahren durch die Aravasenke nach Süden. Im Kibbuz Ketura besichtigen wir die Dattelpalmenplantage sowie die örtliche Solaranlage. Auf der Weiterfahrt halten wir in Yotvata an. Hier lassen wir uns das beste Eis Israels nicht entgehen und nutzen die Gelegenheit zum Einkaufen. Wir erreichen Eilat am Roten Meer und beziehen unsere Zimmer im Hotel Yam Suf beim herrlichen Korallenstrand.

12. Tag | Freitag | 2. November 2018
Freizeit Eilat

Unser Hotel mit seinem herrlichen Pool und die warmen Temperaturen laden geradezu zum Baden ein. Den freien Tag kann man aber auch beim Schnorcheln im Meer, einem Besuch im Unterwasserobservatorium oder ganz einfach mit Lädele verbringen. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Tagesausflug nach Petra in Jordanien (fakultativ):
Heute haben Sie die Möglichkeit, einen Tagesausflug in die rote Felsenstadt Petra nach Jordanien zu unternehmen (ca. 140 km einfach). Abfahrt ca. 7.30 Uhr mit dem Bus zur israelisch-jordanischen Grenze. Nach den Grenzformalitäten erwartet Sie Ihr jordanischer Reiseleiter, der Sie durch diese einzigartige Stadt der Nabatäer führen wird. Ein einmaliges Erlebnis! Gemeinsames Mittagessen in Petra inklusive. Anschliessend haben Sie freie Zeit, bevor Sie nach Eilat zurückfahren. Ankunft um ca. 22.00 Uhr im Hotel. Kosten ca. CHF 340 p.P. inklusive Visum für Jordanien und Einreise-/Ausreisegebühren (Preisänderungen vorbehalten). Bitte Teilnahme direkt bei der Buchung angeben.

13. Tag | Samstag | 3. November 2018
Freizeit Eilat

Heute ist Shabbat – ein weiterer Tag mit Sonnenschein steht uns zur Verfügung zum Baden, Spazieren oder Ausruhen. Nach Einbruch der Dunkelheit öffnen bereits die Geschäfte wieder und es ist Zeit für letzte Einkäufe. Abendessen und Übernachtung.

14. Tag | Sonntag | 4. November 2018
Eilat – Tel Aviv – Zürich

Jede schöne Reise geht einmal zu Ende und wir nehmen Abschied von Israel, mit vielen Erinnerungen im Gepäck und dem Wunsch im Herzen, bald wiederzukommen! Le’hitraot Israel! Fahrt mit dem Bus nach Tel Aviv und Rückflug mit EL AL nach Zürich-Kloten.

Programmänderungen vorbehalten. Preisänderungen infolge Tariferhöhungen oder starker Kursschwankungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Unsere Unterkünfte auf der Erlebnisreise

Sämtliche Übernachtungen in Hotels und Kibbutz-Gästehäusern der sehr guten Mittelklasse/Erstenklasse (4-Sterne)

Preise

Pauschalpreis pro Person                    CHF 2'970.-

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt.
PDF Erlebnisreise Israel | Ha'Tikva

Zuschläge

Einzelzimmerzuschlag CHF    945.-
Zuschlag bei 25-29 Teilnehmern CHF      90.-
Zuschlag bei 20-24 Teilnehmern CHF    150.-
Kerosinzuschlag z.Zt. CHF    100.-






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Datum Dauer Preis p.P. ab
22.10.2018 13 Nächte CHF 2970.00
 
Israel
Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer und EU-Bürger einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.

Lage

Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 8.7 Millionen.

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrsschilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.

Klima

Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.

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