Reisetermin:
19.02. – 01./04.03.2018
Ihre Ferienbegleitung:
Ernst & Ruth Bänninger
Reiseart:
Rund- und Erlebnisreisen

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+ 41 52 235 10 00 oder
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Landwirtschaftsreise Israel

Liebe Reisefreunde

Im Jahr 2018 feiert ein altes Land das Jubiläum eines jungen Staates. Vor 70 Jahren wurde der Staat Israel gegründet. Das Rückgrat der jungen Nation bildeten Pioniere, die das Land urbar machten und Landwirtschaft betrieben. Das kleine Land selbst, das zwischen drei Kontinenten, der Wüste und dem Mittelmeer liegt, blickt jedoch auf eine einmalige und jahrtausendealte Historie zurück. Auf dieser Reise verbinden wir die alte und neue Geschichte und legen den Schwerpunkt auf Landwirtschaft, Leute und Land. Ein abwechslungsreiches Programm gewährt uns vertiefte Einblicke in die Entwicklung der innovativen israelischen Landwirtschaft, die zu den führenden auf dem Weltmarkt gehört. Es erwarten uns spannende Begegnungen unterschiedlichster Menschen, welche uns ihre Betriebe und oft eigene, uns teils unbekannte, Arbeitsweisen zeigen. Ebenfalls  werden wir die biblischen Höhepunkte des Landes wie Jerusalem oder den See Genezareth besuchen sowie die enorme Vielfalt  an Klima- und Vegetationszonen kennenlernen.

Wir freuen uns auf die fröhliche Gemeinschaft, gemeinsames Singen und die Bereicherung durch Gottes Wort. Kommen Sie mit auf eine einmalige und inspirierende Reise.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!


Ihre Ernst und Ruth Bänninger

1. Tag | Montag | 19. Februar 2018
Zürich – Tel Aviv – Galiläa

Linienflug mit der EL AL Israel Airlines ab Zürich nach Tel Aviv. Der ca. 3 1/2-stündige Flug bringt uns zum Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Einen ersten Eindruck erhalten wir während der Fahrt nach Galiläa zu unserer schönen Unterkunft Kibbutz Maagan direkt am See Genezareth.

2. Tag | Dienstag | 20. Februar 2018
Hula – Misgav Am – Golan

Am Morgen fahren wir zum Naturreservat Hula. Eine der ersten landwirtschaftlichen Siedlungen wurde in diesen Sümpfen gegründet. Die Bewohner hatten mit dem schwierigen Gelände und Malaria-Mücken zu kämpfen. Heute präsentiert sich Hula als Paradies für Zugvögel. Gerade im Februar lassen sich hier teils riesige Schwärme beobachten. Weiter geht es an die Nordgrenze zum Kibbutz Misgav Am. Die erhöhte Lage gewährt einen tollen Blick in das Nachbarland Libanon. Ein Mitglied des Kibbutz wird uns vom Leben in dieser Gegend aus erster Hand berichten. Dann Fahrt auf die Golanhöhen und Ausblick über das benachbarte Syrien. Über den steilen Yarmuk-Pass geht es anschliessend zurück zum Kibbutz Maagan.

3. Tag | Mittwoch | 21. Februar 2018
See Genezareth – Milchbetrieb

Heute folgen wir den biblischen Spuren Jesu und beginnen den Tag mit einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth. In Kapernaum sehen wir die Überreste der Wahlheimat Jesu und auf dem Berg der Seligpreisungen geniessen wir die Ruhe und rufen uns die Worte der Bergpredigt in Erinnerung. Nun haben wir Gelegenheit, einen lokalen Milchbetrieb in Augenschein zu nehmen. Wir erfahren mehr über die verschiedenen Faktoren und die Handhabung der enormen Produktionsmengen. Rückfahrt zu unserem Kibbutzgästehaus für Abendessen und Übernachtung.

4. Tag | Donnerstag | 22. Februar 2018
Kibbutz – Sapir – Zippori –  Nazareth Village

Bei unserem Agrarfachbesuch im Kibbutz erfahren wir heute mehr über den Anbau subtropischer Früchte und die hier im Lande entwickelten Bewässerungsmethoden. Das Thema Wasser beschäftigt uns auch bei unserem nächsten Besuch. Mekorot heisst die nationale Wasserbehörde des Landes und in Sapir besichtigen wir die eindrücklichste Pumpanlage des Landes – mit Schweizer Beteiligung. Zippori heisst unsere nächste Station. Der grosse Nationalpark war in biblischer Zeit die Hauptstadt Galiläas. Im Freilichtmuseum  Nazareth Village wird uns das Alltagsleben im galiläischen Dorf im ersten Jahrhundert vor Augen geführt.

5. Tag | Freitag | 23. Februar 2018
Akko – Beth-El –  Jerusalem

Heute verlassen wir die liebliche Gegend um den See Genezareth und wenden uns Richtung Mittelmeerküste. In der Kreuzfahrerstadt Akko erwarten uns eine pittoreske Altstadt und imposante Verteidigungsanlagen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Ein sehr interessantes und erfolgreiches Projekt sehen wir im christlichen Kibbutz Beth-El. Hier erfahren wir aus erster Hand mehr über die Geschichte und Aktualitäten rund um eine Gemeinschaft, die mittlerweile in verschiedensten Bereichen tätig ist und beispielsweise mit Luftfiltern weltweiter Marktführer ist. Anschliessend geht es hinauf nach Jerusalem, Hauptstadt des Landes und einer der Höhepunkte jeder Israelreise. Check-in in unserem Hotel nahe der Altstadt.

6. Tag | Samstag | 24. Februar 2018
Jerusalem Umgebung & Altstadt

Vom Ölberg aus geniessen wir einen unvergesslichen Blick auf die Heilige Stadt. Auf dem Palmsonntagsweg folgen wir den Spuren Jesu bis zum Garten Gethsemane. Durch eines der mächtigen Stadttore gelangen wir in die Altstadt. Hier befindet sich mit der Klagemauer die wichtigste Stätte des Judentums. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann uns auf einem eindrücklichen Rundgang auf den Altstadtmauern begleiten.  Übernachtung in Jerusalem.

7. Tag | Sonntag | 25. Februar 2018
Jerusalem Neustadt – Jericho

Heute besuchen wir die Neustadt Jerusalems. Wir beginnen im innovativen Herzl-Museum, welches uns die Bedeutung des Zionismus näherbringt. Im Israel-Museum sehen wir anschliessend ein Modell der Stadt zurzeit Jesu. Nebst zahlreichen interessanten Artefakten birgt das Museum auch den Schrein des Buches. Die Schriftrollen vom Toten Meer, deren Funde als die grösste archäologische Sensation des letzten Jahrhunderts gelten, sind dort zu sehen.  Falls möglich fahren wir am Nachmittag nach Jericho. Hier sehen wir eines der ältesten Tels der Welt und die Überreste der antiken Stadtmauern bei der Landeinnahme. Bei einem Besuch im christlichen Hilfswerk Seeds of Hope erfahren wir mehr über die Arbeit in den palästinensischen Autonomiegebieten sowie die Lebensgeschichte des Gründers Tass Sada. Übernachtung in Jerusalem.

8. Tag | Montag | 26. Februar 2018
Wüste Negev

Wir verlassen Jerusalem und freuen uns auf die Landschaftliche Schönheit der Wüste. In En Avdat steigen wir aus dem Bus und können eines der schönsten Wüstentäler Israels zu Fuss entdecken. In der Nähe befindet sich der Kibbutz Sde Boker, Wahlheimat von Israels Staatsgründer David Ben Gurion. Dieser hatte die Vision, den Negev landwirtschaftlich zu nutzen und erfüllte sich diesen Traum an seinem Lebensabend an eben diesem Ort. Nun kommen wir in den Genuss einer Weinprobe. Der Anbau von Reben in der Wüste ist ungewohnt und birgt einige Herausforderungen. Umso erstaunlicher die hervorragende Qualität der Produkte. Nun erreichen wir den Kibbutz Mashabei Sade für die Übernachtung.

9. Tag | Dienstag | 27. Februar 2018
Arava – Kfar Hanokdim Wüstencamp

Nun geht unsere Fahrt in den nördlichen Teil der Negev Wüste, wo wir das R&D Zentrum Ramat Negev besichtigen. Auf einer geführten Tour wird uns über die erstaunlichen Errungenschaften Israels und des landwirtschaftlichen Forschungszentrum berichtet. Passend dazu werden wir anschliessend durch die Felder des Moshav Neot Hakikar geführt. Die Bewohner trotzen den salzigen Böden des Toten Meeres grosse landwirtschaftliche Flächen ab. Der Anbau von Kräutern, Melonen und Paprika hat hier Vorrang. Anschliessend erwartet uns eine besondere Unterkunft. Im Wüstencamp Kfar Hanokdim werden wir mit den Lebensweisen der Beduinen vertraut gemacht. Auch ein Kamelritt um die Oase kann unternommen werden. Zum Abendessen werden verschiedene Grillspezialitäten serviert und übernachtet wird in grossen Zelten unter atemberaubendem Sternenhimmel. Wer möchte kann auch in einem schön eingerichteten Zimmer mit eigenem Bad nächtigen (gegen Aufpreis).

10. Tag | Mittwoch | 28. Februar 2018
Massada – Ein Gedi – Totes Meer

Über die Römerrampe begeben wir uns auf die Felsenfestung Massada. Hier fiel 73 n. Chr. die letzte Bastion jüdischen Wiederstandes gegen die römischen Besatzer. Mit der Seilbahn (Schweizer Fabrikat) geht es anschliessend zur Talstation, 257 m unter Meeresspiegel! Nun besuchen wir Ein Gedi. Inmitten der Wüstenlandschaft erblüht hier in der Oase ein botanischer Garten. Anschliessend begeben wir uns nach Ein Bokek zu unserem schönen Hotel in strandnähe. Je nach Wetter haben wir Gelegenheit für ein einzigartiges Badeerlebnis im Toten Meer. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

11. Tag | Donnerstag | 1. März 2018
Totes Meer – Tel Aviv – Zürich oder Ferienverlängerung am Toten Meer

Heute endet unsere Reise. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck fahren wir mit dem Bus nach Tel Aviv und treten unseren Rückflug nach Zürich an. Sie können dem kalten Wetter zu Hause auch noch etwas fernbleiben und die Reise im schönen Hotel Ganim am Toten Meer verlängern.

11. – 14. Tag | Do. – So. | 1. – 4. März 2018
Ferienverlängerung am Toten Meer

Geniessen Sie noch einige Tage am wohltuenden Toten Meer und nutzten Sie die vorzüglichen Wellnessbereiche des Hotels. Am 4. März heisst es dann auch für die „Verlängerer“ Abschied zu nehmen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.


Programm- und Flugplanänderungen bleiben vorbehalten.

Unsere Unterkünfte auf der Bauernreise

Sämtliche Übernachtungen in Hotels und Kibbutzgästehäusern der guten Mittelklasse.

Preise

Pauschalpreis pro Person                    CHF 2'330.-

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt.
PDF Landwirtschaftsreise Israel | Bänninger

Zuschläge


Rundreise 19.02. – 01.03.2018  
Einzelzimmerzuschlag CHF 630.-
Doppelzimmer im Wüstencamp
(Basis: Gemeinschaftszelt)
CHF   40.-
 
Einzelzimmer im Wüstencamp
(Basis: Gemeinschaftszelt)
CHF   70.-
 
Zuschlag bei 25-29 Teilnehmenden CHF   95.-
Flugenebenkosten der Airline z. Zt.                         CHF 100.-
Trinkgelder CHF   75.-





Verlängerung am Toten Meer 01.03. – 04.03.2018
 
Im Doppelzimmer ab 10 Teilnehmenden CHF 450.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 250.-

Reise | Ferienangebot auswählen
Datum Dauer Preis p.P. ab
19.02.2018 10 Nächte CHF 2330.00
19.02.2018 13 Nächte CHF 2780.00
 
Israel
Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer und EU-Bürger einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.

Lage

Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 8.7 Millionen.

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrs­schilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.
 

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.

Klima

Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.

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